Der Senat wird aufgefordert, sich gegenüber der Bundesregierung
dafür einzusetzen, dass alle Verkehrsprojekte des Bundes die Berlin betreffend
unverändert durchgeführt werden. Durch den Wegfall der LKW-Maut entstehende
Finanzierungslücken, soll der Bund aus Haushaltsmitteln überbrücken.
Dem Abgeordnetenhaus ist bis zum 31. Mai 2004 zu berichten.
Begründung:
Das Aus für die LKW-Maut in Deutschland ist ein schwerer
Rückschlag für den Wirtschafts- und Verkehrsstandort Deutschland. Es muss in
einer Gemeinschaftsaktion von Bund und Ländern verhindert werden, dass sich das
Maut-Desaster zu einem Desaster für die Verkehrsinvestitionen in Deutschland
entwickelt. Gerade für Berlin ist es von überragender Bedeutung, dass die
geplanten Verkehrsprojekte wie der
·
Ausbau der ICE-Strecke von Berlin
über Erfurt nach Nürnberg,
·
die Modernisierung der Bahnstrecke
von Berlin nach Rostock
·
und die Grundsanierung der S-Bahn
einschließlich des S-Bahnhofes Ostkreuz
wie geplant verwirklicht werden.
Der Senat ist gefordert, in diesem Sinne Interessen Berlins
nachdrücklich gegenüber dem Bund zu vertreten.
Berlin,
den 24. Februar 2004
Zimmer
Kaczmarek
und die übrigen Mitglieder der Fraktion der CDU